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blau1fuell-kl Die Tagesanpassung

Nicht jeder Tag ist gleich...

Nicht nur das Wetter, sondern auch die Verfassung und Belastungen sind jeden Tag anders.

Belastungen können für uns Körperliche und auch Seelische Ursachen haben.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit zB. tut mir überhaupt nicht gut. Wohnungswechsel u. Umzüge genauso Ärger,
Todesfälle, Streit rauben mir auch die Luft.
Wir müssen uns mit den Medikamenten an die Belastungen anpassen können, und
nicht wegen jeder "Kleinigkeit" erst zum Arzt laufen.

Falls für Sie die Diagnose COPD neu ist, spüren sie sich erst in die Medikamente ein.
Sie werden nach geraumer Zeit merken, was ihnen wann gut tut.
Besprechen Sie das mit Ihrem Arzt, er wird sie verstehen und ihnen was zusammen stellen.

Hier sind meine Helferlein, die aber für andere Patienten nicht gelten müßen.

5mg Kortison. Ich kann mal 2 oder 3 Stuck morgens nehmen, zum leichter durchatmen zu können.
20mg und 50mg Tabletten Kortison hab ich im Vorrat.
Wenn ein
Notarzt wegen Luftnot kommen muss, gibt er 250mg Kortison Decortin (Prednisolon) Intravenös.

Formoterol page1_7Kapseln kann man ausnahmsweise auch zwischen durch nehmen, wenn es die Situation erfordert.
Ich habe in jeder Hosentasche einen Inhalator mit einer Kapsel.

Mein
Berotec N100 Notfallspray kann ich auch öfter nehmen. Ich fange dann aber an zu zittern.

Wenn ich weiß, dass größere Anforderungen auf mich zu kommen, nehme ich eine
Theophyllin Retardkapsel 250mg Sie halten über einen großen Zeitraum sehr gut an.
Theophyllin ist ein alter Wirkstoff, aber er hilft. Ein Arzt oder Notarzt hat es immer in der Tasche,
und Krankenhäuser beforraten dieses Medikament ebenso.


An Schlecht Wetter Tagen sollte man schon überlegen, ob man das Haus verlassen muss,
oder man es verschieben kann.
Ich muß auch bei 4>6 Grad einen Schal vor dem Mund haben, dass ich die eiskalte
Luft nicht einatme. Ich bekomme sonst sofort Luftnot.