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Die Geschichte meiner COPD:

Ja, ich hatte noch geraucht ....
Im Januar 2011 kam ich wegen starker Luftnot mit dem Notarzt ins Krankenhaus Haan.
Ich habe nur den Gang im KH dort noch in Erinnerung, dann wurde ich über 14 Tage
in ein künstliches Koma gelegt.
Da die Ärzte dort der Meinung waren, dass meine Luftnot vom Herzen
her kommen muss, wurde ich nach Wuppertal in eine Herzklinik überführt.
Die dortige Untersuchung ergab, dass das beste an mir mein Herz ist.
Ich kam wieder nach Haan ins KH auf die Intensiv Station, und wurde
nun auch auf Lungenentzündung behandelt.
Nach 3 Wochen konnte ich dann auf die normale Station verlegt werden.
Insgesammt 8 Wochen war ich dort im KH,
und habe es laut den Ärzten nur sehr knapp überlebt.

Die Rauchsucht war nach 8 Wochen KH und NicotinPlaster erledigt.

Mein Zustand war aber dann COPD Stadium C. Ich musste dann noch
14 Tage zu Hause auf die Überführung in eine REHA Klinik warten.
Hier die REHA Klinik. in Reichshof Eckenhagen bei Olpe.
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Anfang März wurde ich dann von dem Fahrdienst der REHA abgeholt.
In der Klinik hatte ich nun die Möglichkeit mit fachlicher Leitung meinen
Körper wieder auf zu bauen.
Die Therapeuten dort waren erst klassig. Erkannten genau meinen
Zustand und formierten meine Behandlungen entsprechend.
Ich erlebte eine erstklassige Führung und es machte Spass mal
wirklich was für sich tun zu können.

Einen Atemnot Rückfall hatte ich doch dort in der Klink.
Aber meine Ärztin dort war sehr gut. Sie riss das Fenster meines Zimmers auf,
und gab mir 250mg Kortison als Injektion.
Mir ging es schnell wieder besser. Ab dann bekam ich 3 mal am Tage
Infusioen mit konzentrietem Antibiotikum.
Kontroll Röntgenaufnahmen wurden dort auch gemacht.

Die 4 Wochen gingen schnell vorüber, und ich war froh in diese gute
REHA Klinik gekommen zu sein.
Ein erstklassiges Personal von der Ärztin Schwestern und Therapeuten.
Ringsrum war ich sehr zu frieden, und konnte nun auch wieder gut
zu Fuß Einkaufen und sogar eine Etage die Treppen gehen.


Als Medikamente hatte ich nur
1. Spiriva
2. 2,5mg Kortison
3. Viani Inhalator

3 Wochen später war ich wieder wegen akuter Atemnot im KH.
Konnte nach 14 Tagen wieder heim.
Die REHA Erfolge waren fast alle dahin ...

Im Juni 2011 habe ich meine Altersteilzeit erreicht,
und brauchte nun nie mehr zur Arbeit.

Atemnot bekam ich immer mal zwischen durch.(sollte sich ändern)
Lungenarzt und Hausarzt im Rheinland veränderten die Medikamente nicht.

Ende November zog ich dann nach
Bünde (OWL)
in die Nähe meiner lieben Freundin.
Einen Tag nach dem Umzug musste ich dort ins Krankenhaus, wegen einem starken Infekt.
14 Tage war ich dann dort. Meine Freundin machte in der Zwischenzeit
liebevoll meine Wohnung richtig wohnlich.

Mein neuer Hausarzt, Dr. Kleinemeier, war auch mal in einer Lungenklink angestellt.
Er verschrieb mir ein neues Medikament
FORMOTOROL von Stada.
Von nun an war meine Lebensqualität um einges gestiegen.
Morgens und Spätnachmittags eine Kapsel Formoterol inhalieren,
und die Luftnot Zustände wurden immer weniger.

Wieso hatte ich dieses tolle Medikament Formoterol
nicht schon eher verschrieben bekommen?

Was ich behielt, war die Angst allein zu sein, und in Atemnot zu geraten...
Die Freundin blieb mit in meiner kleinen Wohnung .
Ihre 24 Stündige umsorgende Art ermöglichte es mir mich in
Bünde langsam ein zu leben.
Ich bin kein einfacher Mensch, und muss mich auch in eine
Lebensgemeinschaft einfügen, und immer weiter lernen.
Ich werd es ihr mein Leben lang schuldig bleiben, was Sie
für mich alles getan hat... DANKE Dir .

Der Umzug nach Bünde brachte für mich vor allem eine verbesserte LuftQualität.
Im Gegensatz zur Rheinischen Tiefebene, gibt es hier keine
Chemifirmen und Kohlekraftwerke
Bayer, RWE, Müll Verbrennungen, Henkel, Shell gibt es hier nicht.