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Die Exazerbation:


Exazerbationen sind der Infakt der COPD Patienten !!!

Exazerbation
= deutliche Verschlechterung des Krankheitsbildes, hohe Atemnot,
Notarzt muss kommen, es folgt meist eine Krankenhaus Einweisung.

Bei Patienten die viele Krankheitsschübe in Form von Exazerbationen erleiden,
beschleunigt sich
das Voranschreiten der COPD.(Verschlechterung)
Die Lungenwerte werden immer schlechter.
Jede schwere Exazerbation wirkt sich ungünstig auf den weiteren Verlauf Ihrer COPD aus.
Sorgen Sie dafür, dass Sie gut durch Herbst und Winter kommen.

Ein Infofilm bei Youtube:

Eine Exazerbation liegt vor, wenn die Zunahme von Symptomen wie Atemnot,
Husten und Auswurf über die Tagesschwankungen hinausgeht,
so das ein höherer Bedarf an Medikamenten, oder der Notarzt kommen muss
und ein Krankenhaus Aufenthalt erforderlich wird.

Beobachten sie sich ganz genau.
Kommen Sie schneller und länger in Luftnot wie sonst?
Nehmen Sie mehr erweiternde Medikamente ein wie sonst?
• Schonen Sie sich SOFORT
• bewegen Sie sich atemerleichternd, alles langsam.
Vermeiden Sie softort kalte Atemluft und Einwirkungen !!!
Rufen Sie Ihren Arzt an.
Ein sehr schonendes ruhiges Körperliches Verhalten ist dann nötig, dazu
die Gabe einer wesendlich höheren Kortison Einnahme, mit einem
Ausschleich Programm über Tage hat mir geholfen.

Das
Medikament Daxas soll gut gegen Infekte wirken:
Positiv zu bewerten ist die Geringfügigkeit an Exazerbationen und kaum Infekte, jedenfalls nicht nennenswert!
Nebenwirklungen sollen auf treten:
Müdigkeit, Schlaflosigkeit und vor allem depressive Verstimmungen sollen vor kommen.
Muss aber nicht :-)


Der Notfallplan, mit dem Arzt besprochen, besteht auch aus der Einnahme
von Medikamenten, die SOFORT wirken müssen.
1.- Solosin Tropfen Akutbehandlung. (104 mg Theophyllin/ml)
Sofern ein Arzt nicht sofort erreichbar ist, sind bei beginnendem
und im akuten Anfall 48 Tropfen = 2 ml Tropfen in ½ bis 1 Glas Flüssigkeit verdünnt einzunehmen.
Diese Dosierungsempfehlung gilt nur für Patienten ohne vorherige Behandlung mit Theophyllin.
2.-
Berodual Respimat für COPD´ler macht feinere Tröpfchen
3.-
Berotoc 100 Dosier-Aerosol für COPD´ler (kleines Sprayfläschchen)
4.- Salbutamol CT Notfallspray ist mehr für Asthmatiker

• Im Falle einer Exazerbation mit akuter Atemnot sind diese Sofortmaßnahmen hilfreich:

Beruhigend auf ihn einwirken, als Helfer nicht selbst in Panik geraten, das verstärkt evtl. Angst beim Betroffenen!
• Medikamente nach ärztlicher Anweisung verabreichen, nehmen lassen! Höchstdosis beachten! Wirken die Notfallmedikamente nicht nach kurzer Zeit, dann den Notarzt rufen.
• Lippenbremse -> bei der Ausatmung durch einen kleinen Schlitz der Lippen abatmen, lange Ausatmung
• Nehmen Sie eine atemerleichternde Position ein,
Ellenbogen vor sich auf einen Tisch legen
Sich auch mit den Armen abstützend vor einem Waschbecken stehend
oder den Kutschersitz oder Stand mit Aufstützen

Sich vor einem geöffneten Türeblatt stellen, und mit beiden Händen sich
oben am Türblatt fest halten. Erleichert das Atem sehr.
• Bewusstseinslage beobachten.
• Wenn alle Maßnahmen keinen Erfolg zeigen, Notarzt informieren! Ebenso, wenn sich der akut Allgemeinzustand verschlechtert.

• Für frische Luft sorgen Fenster öffnen (nicht zu kalt!)
• Den Betroffenen nicht allein lassen! 
• Einengende Kleidung entfernen / öffnen.
• Den Oberkörper aufrecht oder Lage, die dem Betroffenen hilft!

• Verhalten Sie sich möglichst ruhig
• Inhalieren Sie das vom Arzt verschriebene Akutmedikament noch einmal.


Bessert sich der Zustand nach ca 10>15Minuten nicht, rufen Sie den Notarzt.
Sagen Sie am Telefon, dass Sie an COPD4 leiden !!!
Dann kommt der Notarzt sofort, und nicht erst Fahrer und Helfer.
(Fahrer und Helfen dürfen keine Medikamente verabreichen)

Als Hauptursachen gelten auch Bronchialinfekte.

Besprechen Sie diese Fälle mit ihrem Arzt !!!
Besprechen Sie mit ihm die Notfälle, und deren Medikamente.
Jeder ist anders, und deswegen ist eine individuelle Einstellung der
Medikamente so wichtig.
Wieso sich bei mir bei einstellender Atemnot, trotz der Notfall Medikamente
sich keine Besserung einstellt, hab ich immer noch nicht verstanden...
Erst die Kortison 250mg Injektionen vom Notarzt zeigen eine Wirkung.

Mir persönlich tun Temperaturen schon unter 10Grad Plus nicht gut.
Ich muss dann daheim bleiben.
Wenn wir ausser Haus gehen, ist es ratsam eine
Kopfbedeckung
und einen Schal vor dem Mund zu tragen.
So das die eiskalte Luft nicht in die Bronchien geraten und eine
Verengung und eine Luftnot (schweres Atmen) verursacht.
Ein Mundschutz wirkt ebenso.
Um sonst sind die Krankehäuser in den Schlechtwetter Monaten nicht
so überfüllt mit Menschen die an COPD und
Asthma leiden.

Lernen Sie sich dringend kennen, damit ihre persönlichen Maßnahmen wirken !!!
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